Heute früh finden wir trotz dickem Küstennebel ein nettes kleines Lokal bei unserem Hotel, in dem wir ein sehr leckeres Frühstück bekommen. Dann fahren wir zu den Sea Lion Caves
Würde man mehr sehen, würde man Meer sehen!
Hier ist der einzige Platz an Amerikas Küste, wo man Stellersche Seelöwen treffen kann ... also nicht einfach das Seelöweng'sindel, das in den Häfen herumlungert ...die bellen auch nicht wie die gewöhnlichen Seelöwen, die haben eine gehobenere Sprache ... so oder so ähnlich verrät es uns die sehr rührige Ticketverkäuferin in einer 5-minütigen Zeremonie bei der Übergabe der gerade gekauften Tickets ... sie macht as bei jedem Kunden, trotzdem mussten wir nicht lange warten ... sie muß eine besondere Macht über die Zeit besitzen.
Die Höhle ist sehr gut erschlossen, und auf dem Felsen zeigen uns zwei Bullen einen spektakulären Revierkampf.
Jetzt hätten wir gerne unsere eigenen Bilder vom meist (?) - fotographierten Leuchtturm der gesamten Westküste (so sagt man uns).
Bauernregel:
Ist der Nebel gar zu dicht, leuchte ich mit Abblendlicht.
Dann wollen wir weiter nach Newport in's Oregon Coast Aquarium, bleiben aber in Yachats hängen, wo uns der Hunger (besser: Pauls Hunger) in eine kleine Brauerei bugsiert. Nachher sinkt die Motivation, noch viel weiter zu fahren, gegen Null und wir machen uns auf den Rückweg.
Ein kurzer Stop am Cape Perpetua weitet sich zur ausgedehnten Lava - Kletterei aus, mit Erforschung einiger Tidenbecken ...
... und zu guter letzt stapfen wir noch auf eine der spektakulären Dünen um Florence.
Dieser anstrengende Küstentag mit seinen herrlichen Eindrücken verlangt einen würdigen Abschluß. Den finden wir nach einem kleinen Rundgang durch die Altstadt (besser: die Altstraße) im Seafood Restaurant in Florence, wo wir Meeresfrüchte satt genießen.
PS: KünstlerInnen haben an dieser Küste rund um Florence elf Seelöwen gestaltet ... sechs oder sieben davon haben wir gefunden ...
einer der Elf
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen